
Der menschliche Körper benötigt eine große Menge an Flüssigkeit, um seine lebenswichtigen Funktionen aufrecht zu erhalten. Er kann jedoch nicht den kompletten Bedarf über die Nahrung aufnehmen. Deshalb ist es so wichtig, dass der Mensch ausreichend trinkt. Trinken und damit die Aufnahme von Flüssigkeit schützt uns vor der lebensgefährlichen Dehydrierung.
Wasser aktiviert einige wichtige Vorgänge in unserem Körper, unterstützt die Verdauung und wirkt bei körperlicher Anstrengung zudem kühlend. Auch werden einige wichtige Mineralien und Vitamine nur in Wasser gelöst vom Organismus aufgenommen.
Ursprünglich tranken unsere Vorfahren fast nur reines Wasser. Sie bezogen es aus Quellen, Seen und Flüssen. Später lernten sie, Brunnen anzulegen. Gelegentlich tranken sie tierische Milch oder bezogen ihre Flüssigkeit aus Früchten, die sie jedoch nicht auspressten, sondern als ganze Stücke aßen. Eine Trinkkultur mit verschiedenen Säften und Erfrischungsgetränken, wie wir sie heute kennen, entwickelte sich erst sehr viel später.
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Das qualitativ hochwertige Grundwasser bezeichnet man als Mineralwasser
Heute trinken wir Mineralwasser, das wir als die reinste Form des Wassers betrachten. Durch die zunehmende Industrialisierung kann nicht mehr bedenkenlos aus Flüssen oder Seen getrunken werden, daher bevorzugen wir kontrolliert abgefüllte Wassersorten. Die herkömmlichen Mineral- und Tafelwasser unterscheiden sich dennoch grundlegend voneinander:
Zum einen unterscheiden sie sich durch ihre Inhaltsstoffe. Sehr beliebt sind zum Beispiel solche Mineralwasser, die einen hohen Anteil an Magnesium enthalten. Sie werden als ganz besonders gesundheitsförderlich betrachtet. Doch auch der Natrium-, Kalium-, Calcium, Chlorid-, Sulfat- und Fluoridanteil eines Mineralwassers gibt Aufschluss über dessen mögliche Qualität. Viele Menschen bevorzugen Mineralwasser, die möglichst stark mit Mineralstoffen angereichert sind. Sie hoffen, so ihren Mineralstoffhaushalt aufbessern und etwas für ihre Gesundheit tun zu können.
Ferner unterscheiden sich die Mineralwasser durch ihren Anteil an Kohlensäure. Reines Tafelwasser enthält zum Beispiel so gut wie keine Kohlensäure, ebenso wie das Leitungswasser. Dem Leitungswasser wird jedoch häufig ein "Rohrgeschmack" nachgesagt, weshalb es in unseren Breiten nicht so gerne als Mineralwasserersatz getrunken wird. In anderen Kulturkreisen und Ländern dagegen wird Leitungswasser ganz selbstverständlich getrunken. Stilles Wasser oder Wasser mit der Bezeichnung 'Medium' enthalten ebenfalls keine oder sehr wenig Kohlensäure. Dabei ist es nicht nur eine Frage des individuellen Geschmacks, sondern mitunter auch der Verträglichkeit, wieviel Kohlensäure im Mineralwasser gewünscht ist.
Nicht nur optisch ein Genuss: Mit stilvollen Karaffen verschönern Sie jeden Tisch.
In den letzten Jahren hat sich ein neuer Trend entwickelt: In stilvollen Flaschen werden sehr kostspielige Mineralwasser angeboten. Sie gelten als so genannte Designerwasser. Nicht alle dieser Marken sind jedoch tatsächlich qualitativ dem Durchschnittswasser überlegen. Bei etlichen davon wird auch nur die Marke, ein Trend und ein Lebensgefühl gewinnbringend vermarktet. Möchte man seinen Gästen das Wasser geschmackvoll servieren, so eignen sich hierzu wunderbar
Wasserkaraffen.
Für das gewisse Etwas fügt man einfach je nach Geschmack ein paar Zitronenscheiben oder anderes Obst hinzu.
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