Abwarten und Tee trinken ...
Schon seit vielen Hunderten von Jahren gelten Tees nicht nur als Genussmittel, sondern auch als Heilmittel. So wurden früher viele Krankheiten, die wir heute mit Medizin behandeln, ausschließlich mit Tees kuriert, die aus verschiedenen Kräutern zusammen gestellt wurden. Gerade bei kleineren Beschwerden können Tees durchaus eine heilende Wirkung entfalten und das Befinden erheblich verbessern.
Die Heilwirkung des Tees
Tees sind bakterien- und virushemmend. Grüner Tee bietet besonders viele Wirkungen: er ist verdauungsfördernd und bekämpft Übersäuerung. Vorbeugung von Arteriosklerose und angeblich sogar von Krebs sagt man dem grünen Tee ebenfalls nach. So können sie zum Beispiel die Nieren reinigen oder den Schlaf verbessern. Das Wissen um die Zubereitung und Zusammenstellung solcher Tees hat dazu beigetragen, dass Tee über Jahrtausende bei den Menschen beliebt ist, und immer gerne konsumiert wird. Natürlich unterliegt auch der Beliebtheitsgrad von Tees dem schnellen Wandel der Zeit. So gibt es auch bei Teesorten immer wieder viele Trends, die sich ganz deutlich abzeichnen. Interessant ist, dass diese Trends sich aber nicht nur abwechseln, sondern sich mit der Zeit auch immer wiederholen. In den 80er Jahren zum Beispiel lagen künstlich oder natürlich aromatisierte Tees sehr stark im Trend. Sie waren mit Zusätzen versehen, die sie nach Brombeere, Kirsche oder Vanille schmecken ließen. Diese Geschmackserlebnisse verfolgten jedoch keine therapeutische Wirkung.
Um die Jahrtausendwende gewann der Roiibusch- oder auch Rotbuschtee zunehmend an Bedeutung. Ihm haftet ein hochwertiges Image an. Derzeit liegen Wellness-Tees sehr stark im Trend. Dabei handelt es sich vorwiegend um nicht-medizinische Tees, die aber dennoch eine sanft stimulierende Wirkung auf den Körper haben und zur Verbesserung des allgemeinen Wohlfühlens beitragen. Auch bei den Aufgussmethoden sind wechselnde Erscheinungen zu beobachten. Im wesentlichen werden zwei Varianten unterschieden: Der Tee wird in einem Behältnis untergebracht und mit Wasser aufgegossen. Nach einer bestimmten Zeit des Ziehens wird das Behältnis dem Teewasser entnommen, so dass der Tee nicht weiter ziehen kann. Die moderne Variante dieses Verfahrens ist der Teebeutel.
Grüner Tee hält jung: Japanische Wissenschaftler haben entdeckt,
dass der grüne Tee den Alterungsprozess positiv beeinflussen kann indem er die Superoxisbildung im Körper herabsetzt. Bei der so genannten chinesischen Variante dagegen wird der Tee lose in die Teekanne gegeben und aufgegossen. Erst beim Eingießen des Tees in das Trinkgefäß wird der fertige Tee über ein Sieb gefiltert. So bleiben die Teeblätter bis zum Konsum im Tee und verleihen ihm einen starken und kräftigen Geschmack. Sehr beliebt sind auch frische Tees, die man selbst zubereiten kann. Dazu können verschiedene Wildkräuter wie Pfefferminze oder Melisse im eigenen Garten gezogen werden. Zur Teebereitung pflückt man einfach einige frische Stängel ab und übergießt sie mit kochendem Wasser. Im Winter dagegen ist die heiße Zitrone sehr beliebt. Durch den hohen Vitamin-C-Gehalt beugt sie Erkältungskrankheiten vor. Hier werden einfach einige Zitronenscheiben zur Teebereitung genutzt. Im Sommer werden hauptsächlich erfrischende und stimulierende Tees getrunken, mitunter auch kalt. Im Winter dagegen sind kräftige und stark duftende Aromen besonders beliebt. Das könnte Sie auch interessieren>>
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