Die Rote Bete zählt zu den hochwertigen und besonders vitaminreichen Gemüsen. Sie wächst ähnlich einer Rübe oder Möhre halb unterirdisch, während das Blattwerk dem Licht zustrebt. Die Knolle ist von einer dünnen anthrazitfarbenen Schutzhaut umgeben, innen aber von einem satten Rot, das in Form eines Safts aus der harten Knolle austritt. Vor dem Verzehr sollte die Rote Bete gekocht werden. In Deutschland ist die Rote Bete mittlerweile ganzjährig im Handel erhältlich.
Als Verwandte der Runkelrübe ist die Rote Bete bereits seit Jahrtausenden bekannt. Als ihr Ursprung werden die Küsten des Mittelmeers angegeben, mittlerweile ist sie jedoch in ganz Mitteleuropa und auch in den USA verbreitet. Schon die alten Griechen wussten um die Heilwirkung und die Bedeutung der Roten Bete, dies ist in vielen Schriften überliefert.
Rote Bete stärkt das Immunsystem
Zudem aktiviert sie die Zellatmung und kann sogar bei Hautentzündungen und Infektionen eine antibakterielle Wirkung entfalten.
Der berühmte Arzt Paracelsus nutzte die Rote Bete zur Behandlung von Blutkrankheiten und zur Stärkung der Abwehrkräfte. In der heutigen Zeit wird Rote Bete gern zur sanften Senkung und Regulierung des Blutdrucks verwendet.
Die große Heilwirkung der Rote Bete ist auf ihren hohen Anteil stickstoffhaltiger Betazyane zurück zu führen. Dabei handelt es sich um Biostoffe, die eine positive Wirkung auf die Stärkung des Organismus haben. Sie zählen zu den Flavonoiden, die wiederum für viele biologische und physiologische Funktionen unerlässlich sind. Zudem enthalten Rote Bete Eisen und viele Vitamine der B-Gruppe, wie zum Beispiel Folsäure und B12.
Flavonoide sind unerlässlich für den Wasserstofftransport im Körper und verschiedene Oxidationsvorgänge innerhalb der Zellen. So aktivieren sie die Zellatmung. Als natürliche Antioxidanzien verhindern sie die Zerstörung von Vitamin C durch Sauerstoff.
B-Vitamine und Folsäure in der Roten Bete begünstigt die Aufnahme von Eisen im Körper und beugen somit Blutmangel und Blutarmut vor.
Nachgewiesen ist auch eine Wirkung der Rote Bete, die Schwellungen hemmt. Dies ist unter anderem bei verschiedenen Formen von Krebserkrankungen von Vorteil, bei denen die Rote Bete das Voranschreiten der Krankheit verlangsamen kann. Zwar kann die Rote Bete den Krebs nicht heilen, dennoch wird sie in der Krebstherapie in manchen Fällen angewendet. Wird sie als Kur eingesetzt, so kann sie eine entgiftende Wirkung auf den Körper haben, und dadurch die Infektionsabwehr und den Selbstschutz des Körpers stärken.
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