E-Books, längst ein alter Hut ...Der Trend, Bücher in elektronischer Form mit speziell dafür ausgerichteten Lesegeräten anzubieten, scheidet die Geister in der Welt der Literaturfreunde. Für viele ist das Lesen eines Buches eben immer noch eine sinnliche Erfahrung, begleitet vom Rascheln der umgeblätterten Seiten.
E-Book = electronic book
Aber ist das noch zeitgerecht? Hat nicht jeder von uns inzwischen bereits E-Books gelesen, ohne es zu bemerken? Ganz sicher ist das so. Denn e-books sind viel älter, als mancher Lesefreund denken mag. Solange es den Personal Computer gibt, solange gibt es auch schon das E-Book. Gebrauchsanweisungen, Handbücher, all das wurde schon in den 60er Jahren lesefertig auf dem PC installiert. Die Unterscheidung zwischen solchen Hilfsmitteln und echter Literatur startete im Jahr 1971 mit dem englisch-sprachigen „Project Gutenberg“. Es entstand eine Datenbank mit literarischen Werken, deren Urheberrechte abgelaufen waren und die nun jedermann zugänglich gemacht wurden. Heute gehören e-books zum Standard. Wer einen internetfähigen PC besitzt, benötigt nicht einmal eines der noch immer recht kostspieligen Lesegeräte. Inzwischen geht der Trend ja schon dahin, dass man sich e-books auf sein Handy herunterladen kann. Aber seien wir mal ehrlich, selbst die teilweise inzwischen recht groß angelegten Displays machen das Lesen nicht unbedingt leichter. Allerdings muss man eines ganz klar sagen: Für Urlaubsreisen, besonders in ferne Länder, kann so ein Lesegerät, bestückt mit der passenden Urlaubslektüre, durchaus hilfreich sein. Bücher sind schwer und die Freigepäckgrenzen bei Flugreisen sind begrenzt. Und auch, wenn das Bücherregal übervoll ist und der neueste Bestseller keinen Platz mehr findet, muss man auf das Lesevergnügen nicht verzichten. Interessant ist ein neuer Trend, der auf der Computermesse im amerikanischen Las Vegas vorgestellt wurde. Es gibt inzwischen ein Lesegerät für e-books in Form einer dünnen und biegsamen Folie, die etwa die Größe eines DIN A4 Blattes hat. Diese neue Variante der herkömmlichen Lesegeräte ist leicht zu transportieren und durch die ansprechende Größe verspricht sie auch ein ungetrübtes Lesevergnügen. Bis sich hier allerdings Markteinführung und Serienproduktion den Preis für den Normalverbraucher interessant machen, dürfte noch einige Zeit ins Land gehen. Fazit: E-books sind sicher eine Alternative zum Buch. Wer keinen Wert auf ein gut gefülltes Bücherregal legt, trotzdem aber immer und überall gern Zugriff auf literarische Werke haben möchte, sollte über die Anschaffung eines tragbaren Lesegerätes für e-books durchaus nachdenken. Das könnte Sie auch interessieren>> |